Aufgepasst: 5 Fehler beim Online-Onboarding                 

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Wer sich für das Online-Onboarding entschieden hat, geht den Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem warten noch einige Fallstricke, über die Personalabteilungen und Führungskräfte bei der optimalen Nutzung einer Onboarding-Software stolpern können. Welche das sind und wie Sie diese umgehen, erfahren Sie hier.

 

 

1. Zu lange auf den Start warten

Wenn der neue Mitarbeitende am ersten Tag im Monat startet, bedeutet das nicht, dass auch die Vorbereitungen für das Online-Onboarding an diesem Tag startet. Für beide Seiten ist ein Vorlauf notwendig, um gut in die Onboarding-Phase starten zu können. Denn: Nichts wirkt unprofessioneller, als wenn am ersten Arbeitstag Zuständigkeiten geklärt werden müssen oder die Verbindung nicht steht, weil dem neuen Mitarbeitenden die Zugänge fehlen.

Andererseits kann der neue Kollege oder die neue Kollegin sich auf den ersten Tag vorbereiten, wenn ihr bzw. ihm bereits vorab wichtige Informationen zum Ablauf und der Organisation zur Verfügung gestellt werden. So kann der erste Tag des Online-Onboardings bereits produktiv genutzt werden.

2. Unklare Verantwortlichkeiten

Auch wenn das Online-Onboarding zunächst wie eine „Light“-Version eines Onboarding-Prozesses vor Ort wirkt: Die Organisation ist in diesem digitalen Prozess sehr viel wichtiger als in Präsenz und fordert das Engagement der jeweiligen Führungskraft. Diese hat auch im Online-Onboarding die Aufgabe, neuen Mitarbeitenden Orientierung zu bieten, das Team vorzustellen und Ziele der Zusammenarbeit zu definieren.

Ein großer Fehler im Online-Onboarding ist es, diese Verantwortung nicht zu erkennen und neue Kollegen in der ersten Arbeitswoche einfach in Team-Meetings hinzuzuholen, ohne die Person vorab persönlich abzuholen.

Dies ist zum einen notwendig, um neuen Mitarbeitenden ein sicheres Gefühl zu geben: Sie kennen ihre Führungskraft und damit die Person, die sie bei Fragen oder Feedback ansprechen können. Zum anderen ist es wertschätzend, sich die Zeit für neue Teammitglieder zu nehmen, um sie durch die erste wichtige Phase des Online-Onboardings zu führen.

3. Fehlendes Feedback

Wo stehe ich im Onboarding-Prozess? Wo muss ich mich noch stärker hineinarbeiten? Welchen Eindruck haben meine Vorgesetzten von mir? Auch im Online-Onboarding sollte etwa alle vier Wochen ein Feedback-Gespräch auf der Agenda stehen. Arbeitgeber können sich so einen aktuellen Eindruck verschaffen, wie gut sich neue Mitarbeitende in das Team integriert haben und ggf. Schulungs- oder Kommunikationsbedarf ermitteln.

Andererseits kann ein Onboarding-Prozess auch von Seiten des Unternehmens spannende Einblicke bieten. Neue Mitarbeitende haben einen frischen Blick auf das Team, Abläufe und die Organisationskultur. Die wenigsten trauen sich, ihre Eindrücke in der ersten Phase des Onboardings zu kommunizieren – und ehe man sich versieht, ist der neue Kollege oder die neue Kollegin Teil der Struktur und hat eben diesen unparteiischen Blick verloren.

Eine fehlende Feedback-Kultur im Online-Onboarding ist also auch für das Unternehmen ein echter Verlust.

4. Unklare Ziele und Erwartungen

Online-Onboarding ist für viele Unternehmen noch immer Neuland, weshalb sie sich in der Umsetzung oft auf die technischen Aspekte konzentrieren. Was müssen Remote-Mitarbeitende an Infos und Zugängen an die Hand bekommen, um gut arbeiten zu können? An welcher zentralen Stelle verwalten wir Dokumente und How Tos, auf Mitarbeitende im Home Office Zugriff haben? Wie und wo setzen wir Meetings in der Einarbeitungsphase um?

Was aber oftmals vernachlässigt wird, ist die zweite wichtige Ebene: Den Mitarbeitenden emotional und zukunftsorientiert abholen. In der Startphase sollten auf beiden Seiten die Erwartungen an die Zusammenarbeit definiert werden.

Gibt es hier Missverständnisse, sind Probleme vorprogrammiert. Im besten Fall nimmt sich die Führungskraft Zeit, um mit dem neuen Mitarbeitenden einzeln und auch im Team die Ziele und Erwartungen einer Zusammenarbeit herauszuarbeiten – damit alle in dieselbe Richtung steuern.

Wenn Sie diese Fehler im Online-Onboarding verhindern möchten, dann nutzen Sie unsere keelearning Onboarding-Software. Gern stellen wir Sie Ihnen vor und beantworten Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch.

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