Von der Couch zum Job: Warum mobiles Onboarding die Zukunft ist

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Mobile-First Lösungen werden für Unternehmen immer wichtiger, um sich im modernen Arbeitsumfeld zu behaupten. Das gilt auch für das Onboarding von neuen Mitarbeitern. Mobilgeräte und Apps bieten Unternehmen einen kostengünstigen, effizienten und benutzerfreundlichen Weg, um neue Mitarbeiter einzuarbeiten. In diesem Blogartikel zeigen wir Ihnen, welche Vorteile mobiles Onboarding bringt und warum es insbesondere für Firstline Worker von entscheidender Bedeutung ist.

Das ist mobiles Onboarding

Mobiles Onboarding bezieht sich auf den Prozess, neue Mitarbeiter mithilfe von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets ins Unternehmen einzuführen.  Im Gegensatz zum traditionellen Onboarding, das oft in einem Büro oder einer Schulungseinrichtung stattfindet, kann mobiles Onboarding von überall aus durchgeführt werden. Der Einstieg kann über das private Endgerät erfolgen, z.B. vom eignen Handy aus. Voraussetzung dafür ist lediglich eine Internetverbindung und ein Zugang zur Onboarding-Software. Dieser erfolgt per App oder über den Web-Browser. Für die Anmeldung ist eine E-Mail-Adresse oder ein Voucher Code notwendig. Selbst für Mitarbeiter ohne E-Mail-Adresse ist ein Zugang zum Onboarding also problemlos möglich.

Mobiles Onboarding kann alles beinhalten, was den Einstieg neuer Mitarbeiter erleichtert: Schulungen, interaktive Lernmodule, Videos oder herunterladbare Unterlagen. Ziel des Onboardings per App ist es, Mitarbeiter schnell und effizient einzuarbeiten und den Prozess individuell und flexibel zu gestalten.

Vorteile und Nutzen von mobilem Onboarding

Wer das Onboarding neuer Mitarbeiter mobil abwickelt, genießt zahlreiche Vorteile. Unter anderem:

  • Flexibilität: Der Einstieg ins Unternehmen lässt sich von überall aus beginnen. Das ist besonders für Remote-Mitarbeiter oder Firstline Worker praktisch.
  • Zeitersparnis: Mobiles Onboarding beschleunigt den Prozess, indem es den Papierkram reduziert und alle notwendigen Ressourcen online anbietet.
  • Verbesserte Mitarbeiterbindung: Ein fehlendes oder unorganisiertes Onboarding ist ein bekannter Kündigungsgrund. Mit einem effizienten Prozess fühlen sich neue Mitarbeiter besser abgeholt.
  • Kostenreduktion: Mobiles Onboarding senkt die Kosten, da Sie Aufwände für Schulungsräume, ausgedruckte Materialien und Vortragende reduzieren.
  • Besserer Informationsfluss: Jemand vergisst, wichtige Informationen weiterzugeben? Dieses Risiko wird eliminiert. Alle notwendigen Informationen erreichen neue Mitarbeiter zuverlässig und vollständig.

Firstline Worker: Onboarding neuer Mitarbeiter

First Line Worker sind Mitarbeiter, die direkt mit Kunden oder Produkten arbeiten. Somit spielen sie eine wichtige Rolle in der Wertschöpfungskette eines Unternehmens. Sie sind oft diejenigen, die als erste mit Kunden interagieren oder direkt an der Herstellung des Produkts beteiligt sind. Beispiele für Firstline Worker sind Verkäufer, Kassierer, Kundendienstmitarbeiter, Techniker und Produktionsmitarbeiter. Sie sind unverzichtbar für den Erfolg eines Unternehmens und sollten daher von Beginn an entsprechend geschätzt und unterstützt werden.

Diese Mitarbeiter verfügen in der Regel über keinen Schreibtisch. Traditionelle Onboardingprozesse stoßen hierbei an ihre Grenzen. So müssen zumeist spezielle Schulungstage oder -treffen organisiert werden. Das ist mit zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden. Ein mobiles Onboarding holt Firstline Worker besser ab. Denn es erlaubt die Teilnahme von jedem Ort aus, unabhängig von einem Schreibtisch-Arbeitsplatz.

Mit dieser Technologie ermöglichen Sie mobiles Onboarding

Für den mobilen Einstieg benötigt es eine Onboarding-App. Hier sind einige praktische Nutzungsmöglichkeiten:

  • Trainingsmodule: Mit Intuitiven Trainingsmodulen lässt sich Wissen effizient vermitteln.
  • Schulungsmaterialien: Firstline Worker verstehen dank praktischen Materialien ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten schnell.
  • Auto-Translate: Dank Übersetzungsfunktion werden Schulungsinhalte in der bevorzugten Sprache angezeigt. Das ist insbesondere für nicht-deutschsprachige Mitarbeiter ein großer Vorteil.
  • Kursbibliothek: Eine vorinstallierte Kursbibliothek bietet zahlreiche Infos zu allgemeinen und branchenspezifischen Themen, wie Qualitätsmanagement, Datenschutz und Arbeitssicherheit.
  • Quizze: Dank Gamification-Ansatz kann Wissen spielerisch vermittelt werden. Spaß und Onboarding sind kein Widerspruch.
  • Unternehmenskultur: Vermitteln Sie Werte und Ziele Ihres Unternehmens bequem per App. So sind Erwartungshaltungen von Beginn an klar.
  • Administratives: Die ersten Tage beinhalten viele bürokratische Informationen, etwa zu Arbeitszeiten, Pausen- und Urlaubsregelungen. Hinterlegen Sie diese Infos transparent in der App, sodass Mitarbeiter jederzeit Zugriff darauf haben.
  • News: Durch eine News-Funktion können aktuelle Informationen einfach per Nachricht an alle Mitarbeiter oder an bestimmte Mitarbeitergruppen ausgesendet werden.

Eine Onboarding-App erleichtert neuen Mitarbeitern den Jobeinstieg. Wissen und Informationen lassen sich asynchron vermitteln. Immerhin starten nicht alle neuen Mitarbeiter am selben Tag. Einmal erstellt, lassen sich Online-Inhalte immer wieder von jedem neuen Mitarbeiter abrufen.

Fazit

Mit nur wenigen Swipes erfahren Ihre neuen Mitarbeiter alles, was sie für die ersten Arbeitstage wissen müssen. So stellen Sie sicher, dass Firstline Worker erfolgreich in ihre Rolle einsteigen können. Durch Wertschätzung und eine gelungene Kommunikation minimieren Sie das Risiko, dass sich neue Kolleginnen und Kollegen nach nur wenigen Wochen wieder verabschieden.

Sie wollen den Sprung hin zum mobilen Onboarding wagen? Wir beraten Sie gerne in einem unverbindlichen und kostenfreien Erstgespräch!

 

 

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