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Erschienen am
19.02.2019
LMS: Was ist das? Was bringt es? Wie funktioniert‘s? [Teil 1]

Norma Demuro
E-Learning Expert, CEO @ keelearning
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CRM, ERP, LMS – in Zeiten der Digitalisierung schweben viele Abkürzungen für Tools im Raum. Während CRM und ERP insbesondere im Vertrieb zu den bekannteren Möglichkeiten gehören, um die Effizienz zu erhöhen, ist das LMS, also das Lern-Management-System, noch nicht überall gleichermaßen verbreitet. Was steckt dahinter? Was bringt es wirklich? Und worauf kommt es bei der Auswahl an? Wir klären die wichtigsten Fragen.
LMS ist die Abkürzung für Lern-Management-System, manchmal auch Learning-Management-Software genannt. Gemeint ist eine Plattform, die verschiedene Funktionen kombiniert, die auf das effektive Lernen einwirken.
Jahrelang waren Schulungen, Trainings, Workshops und ähnliche Formate in Unternehmen gang und gäbe, um Mitarbeiter weiterzubilden. Insbesondere beim Onboarding, aber auch für die kontinuierliche Fortbildung, etwa im Vertrieb, ist das sehr wichtig, um das Personal für die jeweiligen Thematiken stark und schnell einsatzfähig zu machen. Leider haben sich klassische Offlineformate als altmodisch und demotivierend entpuppt. Oftmals werden diese nicht mehr ganz so gut von Mitarbeitern angenommen. Welche Vorteile bringt im Vergleich ein LMS?
Wo Vorteile, da auch Nachteile – so ist es auch bei einem LMS. Wichtig ist aber nur, die Nachteile zu kennen und diese von Beginn an in Vorteile zu verwandeln. Zum einen ist hier der Leistungsdruck zu nennen. In der Regel ist die Vergleichbarkeit ein Vorteil für Ihre Mitarbeiter. Sollte sich herausstellen, dass dies negative Effekte hat, sollte es die Option geben, beispielsweise die Lernstatistiken abzustellen.
Zum anderen muss der Grat zwischen Spiel und Lerninhalt gerade bei Ansätzen mit Gamifizierung stets ausgewogen bleiben. Zwar soll die Learning-Management-Software Spaß bringen und motivieren, wenn es zum reinen Spiel wird, sollte dem entgegengewirkt werden.
Zuletzt sei an dieser Stelle noch die Nutzung erwähnt: Ist es sinnvoll, auf dem Weg zur Arbeit oder in den Pausen zu lernen? Wird die Arbeitszeit so wirklich noch effektiv genutzt? Oder im anderen Extrem: Nutzen die Mitarbeiter das System am Ende überhaupt? Um einen gesunden Umgang mit einem LMS zu schulen, gehört es dazu, dass das Personal in den Entscheidungsprozess der Implementierung mit einbezogen wird. Nur so kann das Lern-Management-System auch zum Erfolg werden.
Prinzipiell ist eine Lernsoftware in allen Unternehmensbereichen, in denen es um kontinuierliche Wissensvermittlung im weitesten Sinne geht, sinnvoll einsetzbar. In den vergangenen Jahren waren das beispielsweise:
Ein zeitgemäßes Lern-Management-System ist webbasiert, sprich: Es sind keine umständlichen Installationen nötig. Im Gegenteil: Ein (mobiles) Endgerät und ein Internetzugang reichen aus, um loszulegen. Jeder User erhält einen Account, in den er sich mit seinen Zugangsdaten unkompliziert einloggen kann.
In der Regel gibt es im Unternehmen zudem eine Person, die etwas tiefer in die technischen Abläufe eingearbeitet wird. Beispielsweise für die Benutzerverwaltung, falls Passwörter vergessen werden, oder um neue Lerninhalte einzustellen. Eine Einführung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Stunden.
Letztlich lebt die Learning-Management-Software von spannenden Lerninhalten, die Sie erstellen. Einige grundlegende Funktionen sollte ein LMS jedoch beherrschen:
Die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen den Anbietern liegen in der Funktionalität und den Kosten. Diese lassen sich recht objektiv vergleichen. Auf subjektiver Ebene sollten Sie jedoch auch die Usability und den Service in Ihren Entscheidungsprozess mit einfließen lassen. Schließlich wird das LMS am Ende nur regelmäßig genutzt, wenn es einfach bedienbar ist und dabei Spaß bringt. Auch im Thema Datenschutz sollten Sie – insbesondere nach Einführung der DSGVO – darauf achten, dass der Anbieter nach deutschem Recht agiert.
In der Regel hängen die Kosten von den genauen Funktionen und der Anzahl der Nutzer ab. Bei keeunit starten Sie bei beispielsweise ab 190 Euro pro Monat zzgl. Einrichtungsgebühren. Planen Sie mit Kosten zwischen einer Summe im höheren vierstelligen Bereich bis niedrigen fünfstelligen Bereich für die Laufzeit von einem Jahr. Stellen Sie dem gegenüber, was Sie beispielsweise an Seminarkosten, Fahrtkosten und Übernachtungskosten sparen. Sie werden feststellen: Die Summe amortisiert sich in der Regel sehr schnell.
Einige Buzzwords haben sich im Zusammenhang mit dem modernen Lernen etabliert. Die fünf wichtigsten finden Sie hier auf einen Blick.
In der kommenden Woche stellen wir hier unsere Checkliste zum Thema LMS vor. Bleiben Sie mit uns bei Linkedin Kontakt, um über das Erscheinen von Teil 2 unserer Serie informiert zu werden.
Sie wollen eine Lernsoftware in Ihrem Unternehmen verwirklichen? Lassen Sie sich von keeunit überzeugen:
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Wir freuen uns auf Sie!
Key Takeaways
Inhaltsverzeichnis
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