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Erschienen am
28.04.2023
Onboarding von Firstline Workern: Mitarbeiter ohne Schreibtisch endlich richtig onboarden.

Norma Demuro
E-Learning Expert, CEO @ keelearning
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Nicht jeder Job erfordert einen Schreibtisch. Floristen, Handwerker, Mechaniker, Kassierer oder Bäcker arbeiten „an vorderster Front“ direkt mit dem Produkt oder dem Konsumenten. In vielen Unternehmen ist die Onboarding-Strategie jedoch auf Mitarbeiter im Büro ausgelegt. Selbst in jenen Unternehmen, die hauptsächlich sogenannte Firstline-Worker beschäftigen. Das führt zu Problemen. Dieser Artikel zeigt Ihnen, welche Herausforderungen es beim Onboarding von Firstline Workern zu bewältigen gilt und stellt ein Erfolgsbeispiel vor.
Nicht nur hoch-spezialisierte Branchen beklagen den Fachkräftemangel. Kompetente Firstline-Mitarbeiter kündigen in rekordverdächtigen Zahlen. Das führt zu einer hohen Fluktuation und zu einer Belastung für Unternehmen. Haben Sie also erst einmal gutes Personal gefunden, können Sie es sich nicht leisten, es wieder zu verlieren.
Das Onboarding spielt dabei eine große Rolle. Denn: Zu Beginn ihrer Tätigkeit fühlen sich viele frisch eingestellte Mitarbeiter verloren, wenn sie keine deutliche Orientierungshilfe für den Einarbeitungsprozess erhalten. Diese Unsicherheit führt schnell zu Frust und im schlimmsten Fall sogar zur Kündigung. In unserem Whitepaper lesen Sie mehr darüber, wie sich Kündigungen durch ein besseres Onboarding verhindern lassen.
Die gängigen Onboarding-Strategien sind auf Bürojobs zugeschnitten. Deshalb werden sie von den meisten Firstline-Workern als ineffizient, wenig hilfreich oder sogar mühsam empfunden. Das macht das Onboarding von Firstline Workern besonders:
Das folgende Erfolgsbeispiel zeigt, wie mobiles Onboarding insbesondere Firstline Worker abholt.
Ein Blumenladen mit zahlreichen Filialen im deutschsprachigen Raum beschäftigt neue Mitarbeiterinnen als Floristinnen. Der bisherige Onboardingprozess sah Schulungstage vor, die zwei Mal pro Monat in der Zentrale stattfinden. Hier lernten neue Floristinnen alles über die Unternehmenswerte, interne Regelungen, aber auch Fachliches in Form von Workshops zum Blumenbinden. Hier ist, was sich durch die Einführung einer Onboarding-Software verändert hat.
Lesen Sie mehr über Blume2000s Reise mit keelearning.
Die meisten Neuzugänge mussten sich also erst einige Tage gedulden, bevor sie in das Onboarding eintauchen konnten. In dieser Zeit waren sie nur wenig effizient, da ihnen notwendige Kenntnisse fehlten. Das führte zu Frust und in einigen Fällen sogar zur Kündigung in den ersten Arbeitstagen. Neuzugänge stellten außerdem eine Mehrbelastung für bereits geschultes Personal dar. Denn erfahrene Kolleginnen übernahmen das Onboarding stellenweise, um Wissenslücken vor dem offiziellen Schulungstag zu schließen.
Die Geschäftsführung fällte die Entscheidung einen agileren, schlankeren und „hands-on“ Zugang zum Onboarding auszuprobieren. Sie führten eine Onboarding-App ein. Die App kann von überall aus aufgerufen werden, der Neuzugang benötigt lediglich ein mobiles Endgerät – etwa ein Smartphone oder Tablet. Diese sind ohnehin alltägliche Begleiter für die meisten von uns, sodass hier kein Mehraufwand für Arbeitgeber oder Arbeitnehmer entsteht. Neue Mitarbeiterinnen benötigen noch nicht einmal ein E-Mail-Konto, da der Zugang auch per Voucher Code möglich ist.
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Key Takeaways
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