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Erschienen am
16.05.2022
Tipps für das Onboarding von Auszubildenden

Norma Demuro
E-Learning Expert, CEO @ keelearning
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Onboarding ist nicht gleich Onboarding: Während eine Person mit Berufserfahrung die besten Aussichten hat, um sich in einem neuen Betrieb schnell einzuleben, braucht das optimale Onboarding von Auszubildenden andere Zutaten. Sie kommen direkt von der Schule, von der Backpacker-Tour oder von der Uni und müssen Schritt für Schritt in den Betrieb integriert werden. Erfahren Sie hier, auf was Sie beim Onboarding von Auszubildenden speziell achten sollten.
Während Sie bei neuen Mitarbeitern in der Regel davon ausgehen können, dass sie sich in dem Mikrokosmos „Unternehmen“ schnell zurechtfinden werden, müssen Sie Auszubildende erst einmal dort abholen, wo sie stehen – noch mit einem Fuß im Schul- oder Unileben. Deshalb sollten Sie ihre Ausgangslage kennen und reflektieren.
Die Next Generation ist durch und durch technikaffin. Das können Ausbildungsbetriebe für sich nutzen. Um Azubis möglichst früh und gut an das Unternehmen zu binden, können sie eine Onboarding-App einsetzen. Im Pre-Boarding geben sie einige Funktionen frei und versorgen den Azubi mit den ersten wichtigen Infos und halten den Kontakt. Das verringert ganz nebenbei das Risiko, dass der Azubi vor dem ersten Arbeitstag „kalte Füße“ bekommt und die Ausbildung nicht antritt.
Hier finden Sie weitere praxiserprobte Methoden für das umfassende Onboarding von Auszubildenden:
Ein Mitarbeiter sollte sich in den ersten Tagen ausreichend Zeit nehmen, um den neuen Azubi willkommen zu heißen und der wichtigste Ansprechpartner zu sein. Im besten Fall hat er bereits Erfahrung im Umgang mit neuen Auszubildenden, kennt deren Sorgen und Bedürfnisse und kann so möglichst viele Themen abfangen.
Organisationen können zudem über ein Patensystem nachdenken: Hierbei steht ein anderer, erfahrener Azubi dem neuen Kollegen zur Seite und begleitet ihn durch seine ersten Arbeitstage. Unter jungen Kolleg*innen entsteht schnell ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis, was dem Neuankömmling den guten Einstieg erleichtert.
Um einen Überblick über den Mikrokosmos „Unternehmen“ zu erhalten, sollte der Azubi einen Führung durch möglichst alle Abteilungen erhalten und auch wichtige Orte wie Kantine, Personalbüro, Toiletten und Parkplätze kennen lernen.
Der Azubi sollte in einer möglichst informellen Situation erste Kollegen aus dem näheren Arbeitsumfeld kennen lernen. In dieser ungezwungenen Atmosphäre fällt es leichter, erste Fragen zu stellen und ein Gefühl für den persönlichen Umgang zu erhalten. Auch das formelle Kennenlernen in Gesprächskreisen und Meetings fällt dann etwas leichter.
Neue Auszubildende sollten dazu ermutigt werden, frühzeitig Fragen zu stellen und Feedback zum Onboarding-Prozess zu geben. So können Schwierigkeiten und ungeklärte Fragen schnell und frühzeitig aus dem Weg geräumt werden. Ausbilder erhalten außerdem wichtige Infos, wie sie das Onboarding für Auszubildende noch verbessern können.
Möchten Sie mehr Impulse für ein ganzheitliches Onboarding neuer Mitarbeiter erhalten? Dann lernen Sie hier unsere Onboarding-App kennen.
Key Takeaways
Inhaltsverzeichnis
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